Insight

beta

Search INSIGHT for global vendor data & ads.txt information on top 5000 sites

Fetching data
Some of fields not selected

Smaato und adsquare kooperieren; Adikteev startet in Deutschland

ExchangeWire bündelt die wichtigsten Nachrichten der Region DACH aus der deutschsprachigen Programmatic-Szene. Diese Woche: Kooperation zwischen Smaato und adsquare; Adikteev öffnet Büro in Berlin; und Neue Doppelspitze für AdColony.

Smaato und adsquare kooperieren

Für seine erste Integration im Bereich Exchange hat sich Smaato für die Berliner DMP adsquare entschieden. Die beiden Unternehmen wollen Smaatos In-App-Inventar und das Datenportfolio von adsquare vernetzen, um ihren Kunden neue Targeting-Möglichkeiten mit Skaliereffekt anbieten zu können. Darüber hinaus sollen Smaato-Publisher in Zukunft ihre kontextuellen Zielgruppen an die Werbetreibenden in Echtzeit anbieten können.

Im Gespräch mit ExchangeWire erklärt Smaato-CEO Ragnar Kruse die neue Integration: „Es gibt einen klaren Branchentrend zum Audience Buying, aber so etwas funktioniert nur im großen Stil, indem man eine Data Exchange mit einer Ad Exchange zusammenführt. Und genau das bringt Smaato und adsquare jetzt zusammen. Die Integration von adsquares Daten in Smaato bedeutet, dass mobile Werbetreibende endlich in der Lage sein werden, mobile Advertiser als Verbraucher mit Unique Interests, Nutzerverhalten und -vorlieben auf der Grundlage von mehr als 40 verschiedenen Datenanbietern über mehr als 450 Demand Partner-Plattformen zu erreichen. Unsere Branche hat erkannt, dass durch mobile in-App-Werbung möglich ist, Nutzer wesentlich zielgenauer anzusprechen. Damit bewegen wir uns vom reinen Website-Buying-and-Selling weg.”

Zum Start der neuen Integration bietet Smaato die Premium-Audiences von adsquare für die Märkte USA, Großbritannien, Deutschland, Frankreich, Italien, Spanien, Dänemark, Schweden, Norwegen, Finnland, Österreich und die Schweiz an.

Adikteev startet in Deutschland

Erst gab es eine Kooperation, dann eine Übernahme – und nun steigt Adikteev auf dem deutschen Markt ein: Nach der Übernahme von Trademob will die französische mobile Ad-Plattform jetzt in Deutschland aktiv werden. „Mobile Werbung hat den Ruf, zu funktionieren, aber weder sonderlich kreativ noch interaktiv zu sein. Das wollen wir ändern. Wir schaffen mobile Markenerlebnisse, indem wir Kreativtechnologie und Datenkompetenz kombinieren: Unsere Creatives sorgen für ein außergewöhnliches Nutzererlebnis, unsere Technologie für die optimierte Ansprache der lukrativen Zielgruppen“, so Clément Favier, Managing Director, Adikteev Deutschland. „Im deutschen Markt sind wir im Performance-Bereich stark aufgestellt und wollen vor allem mit unserer Branding-Technologie überzeugen und wachsen.“

Unter der Führung von Clément Favier und Maximilian Simon will Adikteev die komplette Palette für mobile Werbedienstleistungen bieten. Als deutsche Drehscheibe haben sich die Pariser dazu Berlin ausgesucht. Von dort agieren ab sofort Favier als Geschäftsführer DACH und Simon als Sales Director.

An seinen drei Standorten Paris, Berlin und New York beschäftigt Adikteev nunmehr über 80 Mitarbeiter. Zu den Klienten der Mobile-Experten gehören unter anderem große Autobauer wie Opel und Volkswagen, sowie Marken wie Samsung oder Dior.

DACH-Doppelspitze für AdColony

Nicht nur seinen Namen hat AdColony gewechselt, auch die Führungsetage des Unternehmens wurde jetzt in Deutschland umgestellt. Ab sofort wird die mobile Werbeplattform von CCO Jens Oberbeck und Finanzchef Tobias Glowienka geleitet. Firmengründer Jascha Samadi dagegen verlässt AdColony, um neue Herausforderungen anzugehen.

Jens Oberbeck und Tobias Glowienka von AdColony

Sowohl Glowienka als auch Oberbeck sind bereits seit Jahren bei AdColony dabei – Glowienka als Director Finance and Operations, sowie Oberbeck als CCO. „Gemeinsam wollen wir nicht nur dazu beitragen, dass unsere Kunden ihre Werbeziele erreichen und Publisher optimale Monetarisierungserlöse erzielen, sondern auch den mobilen Werbemarkt in der DACH-Region weiterentwickeln”, so Tobias Glowienka.

Der Umbau der Führungsspitze war der letzte Baustein des Rebrandings von Opera Mediaworks zu AdColony im DACH-Raum, sagt Oberbeck: „AdColony gehörte bereits seit 2014 zum Opera Mediaworks Verbund und hat sich vor allem durch seine innovative Mobile Video Technologie und Premium Reichweiten in den Top 1000 Apps – beides Wachstumstreiber im mobilen Werbemarkt – einen Namen gemacht. Durch die weltweite Bündelung des Branding-, Performance- und Publisher-Geschäfts unter einer Marke können wir uns langfristig als führende Plattform für hochwertige Mobile-Werbung positionieren.”

Tags

Comments